Das Dreieck am Nachthimmel

Am 28.03.2020 gab es ein kleines Treffen von drei Gestirnen im Nachthimmel, welches man schon mit bloßem Auge beobachten konnte. Besonders die grelle Venus aber auch der Mond waren zusammen kaum zu übersehen. Die Plejaden, ein offener Sternhaufen, erkennt man ebenfalls schon an ihrer markanten Form. Zwar ohne Reflexionsnebel wie auf der Aufnahme schon schwach zu erkennen, aber dennoch auffällig. Mit mehreren kürzeren und längeren Belichtungen, konnte ich das Treffen im Dreieck auf einem Foto einfangen.

Die Markarjansche Kette

Über mehrere Nächte habe ich eine Ansammlung von Galaxien im Virgo-Galaxienhaufen augenommen, die sogenannte Markarjansche Kette. Die Anordnung der Galaxien haben eine Form einer leicht gekrümmten Kurve, und wurden nach dem Astrophysiker Benjamin Markarjan benannt, der sie in den 1970er Jahren intensiv beobachtete. Zu der Markarjanschen Kette zählen primär die Galaxien M 84 (NGC 4374), M 86 (NGC 4406), NGC 4435, NGC 4438, NGC 4461, NGC 4473 und NGC 4477. Alle Galaxien bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 2200 Kilometer/Sekunde von der Erde weg. Eine Ausnahme bildet hier NGC 4406, welche sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 244 Kilometer/Sekunde der Erde nähert. Der Virgo-Galaxienhaufen befindet sich Richtung des Sternbilds Jungfrau (Virgo), und sein Zentrum ist von der Milchstraße etwa 54 Millionen Lichtjahre entfernt. In dem Bereich befinden sich mindestens 1300, vermutlich aber über 2000 Galaxien. Aufnahmedaten: Teleskop: TSQ-100ED 100 mm f/5,8 Quadruplet APO Refraktor mit 580mm Brennweite Montierung: Skywatcher AZ EQ6GT Kamera: Canon EOS 80D Astromod Filter: Hutech IDAS LPS D2 Autoguiding: Lacerta MGEN-3 128 x 5min Lights - Gesamtbelichtungszeit ca. 10,6 Stunden Flats / Darks / Bias Bildbearbeitung: Astro Pixel Processor, Photoshop, Topaz DeNoise AI, OrionHplus

Der Krater in der Mitte

Das Hochland von Island bietet wirklich spektakuläre Landschaften, welche schon aufgrund der Farben und Strukturen regelrecht malerisch wirken. Auf der rechten Seite ist der See Frostastaðavatn zu erkennen, in den das Lavafeld Námshraun hinein verläuft. Der Krater Stútur erhebt sich markant aus dem Lavafeld Norðurnámshraun in der Mitte des Panoramas. Eine Volkssage erzählt von einem Hof in der Nähe des Seeufers, von dem die Bewohner behaarte Fische aus dem See verzehrt haben. Der Verzehr kostete den Bewohnern letztendlich das Leben. Mittlerweile werden wieder Fische in dem See gefangen und zum Verkauf angeboten. Soweit man weiß, waren keine behaarten darunter. :-)

Der Kolufossar

Der Kolufossar ist ein Wasserfall im Nordwesten Islands, welcher sich in der Kolugil-Schlucht (Kolugljúfur) befindet. Hier fällt der Fluss Víðidalsá über mehrere Etappen hinab in die Tiefe, wovon dieses Foto die oberste, und für mich auch schönste Etappe zeigt.

Von den grünen Bergen zum weißen Gletscher

Eine traumhafte Aussicht vom isländischen Hochland, welches sich zur Sommerzeit mit gelb-grün leuchtenden Bergen vorzeigt. Im Hintergrund erkennt man in der Ferne einen Teil vom Mýrdalsjökull, der viertgrößte Gletscher Islands. Das unglaubliche und unvergleichliche Grün in der Landschaft ist aber nur von kurzer Dauer, und bewegt sich im Bereich von Mitte Juni bis Anfang September.


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